Sonntag, 28. Oktober 2007

Lake Louise - Jasper - Victoria - Tofino - Campbellriver - Vancouver

Wie ihr vielleicht meinem Titel entnehmen koennt, bin ich in den letzten zwei Wochen doch etwas rumgekommen in Kanada. Diese Reise moechte ich euch in diesem Eintrag etwas naeher bringen. Leider war dies von unterwegs etwas muehsamer und auch das Bilder hochladen hat sich als sehr schwierig herausgestellt. Dies kann ich jedoch jetzt, wo ich bei Marion in Campbellriver bin (welche mir freundlicherweise ihren Computer zur Verfuegung gestellt hat)gluecklicherweise nachholen.


Lake Louise

Nach der Wanderung mit Caroline (siehe letzter Eintrag) bin ich am naechsten Tag frueh aufgestanden und bin aus dem Hostel, welches uebrigens sehr schoen wahr, ausgezogen. Um 9.30 Uhr wurde ich von einem Bus abgeholt, ich hatte naemlich eine Tour von Lake Louise nach Jasper gebucht, da auf dieser Strecke (Icefield Parkway), die sehr schoen sein soll, kein Greyhound faehrt.

Die Strecke ist wirklich traumhaft! Weitlaeufige Waelder, blaue, tuerkisfarbene und klare Seen, viele wilde Tiere und vieles mehr... einfach unbeschreiblich. Die Strecke alleine hat sich auf alle Faelle gelohnt. Die Tour war jedoch nichts Spezielles. Hie und da ein Fotostopp oder ein Souvenirkaufstopp. Highlight sollte der Abstecher auf das Columbia Icefield werden, welchen ich jedoch nicht als sehr spektakulaer empfunden habe (sondern eher sinnlos). Fuer mich hat die Tatsache, dass die Guides oft von "Globaler Erderwaermung" gesprochen haben und wir mit der Tour mit riesigen, umweltverschmutzenden Vehikeln auf den Gletscher gefahren sind, einfach nicht zusammengestimmt.


Jasper

Nach ca. 6 stuendiger Reise, bin ich in Jasper angekommen. Da ich meine Unterkunft dort noch nicht gebucht hatte, habe ich mich zuerst ins Informations Centre begeben. Ich habe mich fuer das etwas ausserhalb liegende HI Hostel entschieden (ca. 7 km ausserhalb). Dies hatte nur folgenden Nachteil: Ich war ziemlich aufgeschmissen ohne Auto. :-). Zum Glueck habe ich dort einige Reisegefaehrten kennengelernt. Andrea und Remy und Steffi haben mich am naechsten Tag auf eine Wanderung beim Magline See begleitet. Der Maligne See ist der groesste Gletschersee der Welt.
Am naechsten Tag habe ich dann auch wegen meiner Erkaeltung einen Ruhetag eingelegt.

Steffi hat sich dann spontan dazu entschlossen, nach Vancouver Island zu fahren und mich in ihrem Auto mitzunehmen. So sind wir am 3 Tag Jasper frueh morgens aufgebrochen und in einme Tag bis nach Victoria gefahren. Dies hat 16 Stunden gedauert. Die Fahrt war zwar lang, kam uns jedoch nicht so lange vor, was unter anderem sicher an der wunderschoenen Fahrtstrecke gelegen hat. Von den Rocky Mountains ueber die duerre Landschaft rund um Kamloops bis hin zu farbigen Waeldern war alles zu sehen, sehr abwechslungsreich.


Victoria

Nach ein wenig Schlaf und einem riisigen und leckeren Fruehstueck in einem gemuetlichen Restaurant, haben wir Victoria erkundet. Wegen des regnerischen Wetters, haben wir uns sehr schnell dazu entschlossen das Royal British Museum zu besuchen. Ein Besuch in diesem Mueseum kann ich nur weiterempfehlen. Anschliessend sind wir noch im IMAX den Film "Whales" anschauen gegangen. Dieser hat recht gut zur Umgebung gepasst, da Vancouver Island bekannt ist dafuer, dass man hier Wale sehen kann.
Leider war ich wegeb meiner Erkaeltung immer noch nicht so richtig fitt und ich ging nach einer Suppe im besten Pub der Stadt recht frueh ins Bett.

Am naechsten Tag haben Steffi und ich (wir haben beschlossen Vancouver Island zusammen zu erkunden) verschlafen. Wir wollten eigentlich um 8 Uhr los um nach Tofino zu fahren. Um 9.30 erst bin ich aufgewacht.
Dies war nicht weiter schlimm. Ohne Probleme haben wir den geplanten Besuch in Butchart Gardens und die Fahrt nach Tofino geschafft. Butchart Gardens war wirklich toll. Die Farben waren atemberaubend und ich habe mich gleich ein wenig besser gefuehlt. Im Allgemeinen habe ich festgestellt, dass ich lieber in der Natur bin, als Staedte anzuschauen.

Die Fahrt nach Tofino war zwar regnerisch, aber dank des Maerchenwaldes welchen wir im 2. Teil der Strecke durchfahren mussten wunderschoen. Das regnerische Wetter hat die mystische Stimmung dieses Waldes nur noch verstaerkt. Nach 5 stuendiger Fahrt sind wir in Tofino angekommen und haben unsere Zimmer im super Hostel direkt am Meer bezogen.


Tofino

Tofino ist ein kleines, verschlafenes Staedtchen auf Vancouver Island. Es ist unter anderem als kleines Surferparadies bekannt.
Der Aufenthalt in Tofino war etwas ganz besonderes. So besonders, dass ich anstatt die geplanten 3 Naechte, 5 Naechte dort blieb.

Der erste Tag war zuerst regnerisch, hat sich dann aber doch noch gebessert, so dass wir am Nachmittag zum Long Beach fahren konnten, wo wir uns den ganzen Nachmittag aufgehalten haben. Nach einer kurzen Wanderung durch den Regenwald gelangten wir zum wunderschoenen Sandstrand. Auch mit dem Wetter hatten wir wahnsinniges Glueck.

Der zweite Tag war ganz regnerisch, so dass wir uns dazu entschlossen, einen gemuetlichen Tag im Hostel zu verbringen. Das super Hostel (in dem ich seit langem wieder einmal gut geschlafen habe) bot dazu das passende Ambiente... :-).

Der dritte Tag war wiederum regnerisch. Trotz des Wetters machten wir uns auf, um surfen zu gehen. Wir waren eine 10 koepfige Anfaengertruppe und haben uns einfach ein paar Boards und Wetsuits gemietet und los gings. Das Wasser war ca. 9 Grad und so war es zeitweise doch sehr kalt, auch mit Wetsuits. Dieser Tag hat totalen Spass gemacht und ich werde das Surfen bestimmt wieder einmal ausprobieren.

Am vierten Tag haben wir zu dritt einen Ausflug zu den Hot Springs unternommen. Mit einem Schnellboot ging es vorbei an Walen, Delfinen, Seehunden und Adlern zu einer Insel auf welcher sich diese Hot Springs befinden. Nach 30 minuetigem Marsch durch den Regenwald gelangten wir zu den heissen Quellen, welche durch anstauen des heissen Wassers zwischen Felswaenden zum baden einluden. Das Wasser war in den oberen Becken ca. 50 Grad heiss. Auch an diesem Tag hatten wir wieder wahnsinniges Glueck mit dem Wetter.

Am fuenften Tag verliess ich zusammen mit Steffi und zwei weiteren Begleitern Tofino in Richtung Nanaimo wo ich den Greyhound nach Campbellriver zu meiner Freundin Marion nahm.


Campbellriver

In Campbellriver traf ich neben Marion auf zwei weitere Bekannte aus der Schweiz; Jaqueline und Sereina.
Nach Abreise der Beiden am Freitag war es wieder ein wenig ruhiger im Haus. So ruhig wie es halt in einem Haus mit Mann und Frau, Besuch, 2 Katzen (Chilli und Guiness) und zwei Hunden werden kann :-). Die Zeit in Campbellriver habe ich sehr genossen. Ich hatte seit langem wider einmal ein eigenes Zimmer mit zuschliessbarer Tuer :-). Das Spazierengehen mit den Hunden Daisy und Kiwi, sowie die Gespraeche mit Marion und die Filmabende hatten ihren ganz eigenen Charme. Ich konnte wieder einmal richtig ausschlafen und auspannen und habe mich in Campellriver auf die Weiterreise nach Argentinien vorbereitet.

Ich moechte Marion und Lee auf diese Weise noch ganz herzlich fuer Ihre Gastfreundschaft danken. Ich wurde mit offenen Armen empfangen und habe mich in Ihrem Heim sofort zu Hause gefuehlt. Danke villmal!

Morgen geht es weiter nach Vancouver, woch ich zwei Tage bleiben und dann nach Argentinien weiterreisen werde.

Freitag, 12. Oktober 2007

On the way

... und der naechste Eintrag folgt sogleich...

Seit Dienstag bin ich nun unterwegs. Ich habe mich dazu entschlossen Kanada mit dem Greyhound zu erkunden und habe mir einen 15 Tages Pass geloesst. Fuer alle die nicht wissen was Greyhound genau ist: http://www.greyhound.ca/
Zuerst bin ich von Calgary nach Edmonton gefahren. Die Fahrt dauerte 4 Stunden und ich kam mitten in der Nacht in Edmonton an. Zum Glueck hatte ich meine Unterkunft schon gebucht, musste aber trotzdem mitten in der Nacht mit all meinem Gepaeck in ein Zimmer fuer 8 Personen einziehen. Ich werde wohl so ziemlich jeden geweckt haben der sich zu dieser Zeit in tiefem Schlaf befand.
Am naechsten Tag habe ich Edmonton erkundet. Die OeV in Canada habe ich mittlerweilen recht gut im Griff. Downtown habe ich nach mehrstuendigem durch die Stadt marschieren festgestellt, dass ich definitiv die Tochter meines Vaters bin. Wer sonst koennte stundenlang durch eine fremde Stadt wandeln als die Tochter meines Vaters :-).
Da das Wetter nicht so guet war, entschloss ich mich am Nachmittag die West Edmonton Mall zu besuchen. Ich habe es tatsaechlich geschafft mir diese Mall nur anzuschauen und nichts zu kaufen. Die West Edmonton Mall ist schon beeindruckend gross.
Am naechsten Tag bin ich wieder zu Fuss durch die Stadt gelaufen und ich habe mir das Muttard Conservatory angeschaut. Das sind glaeserne Pyramiden in denen verschiedene Pflanzen zu sehen sind.

Am naechsten morgen ging leider schon um 6.00 Uhr mein Wecker weil es bereits um 8.30 weiterging nach Lake Louise. Dort bin ich Nachmittags um 4.00 angekommen und sogleich ins wunderschoene Hostel eingezogen. Nach ausgiebiger Auskundschaftung der Umgebung und einem kleinen Lebensmitteleinkauf, habe ich mir dann Spagetthi (meine Hauptnahrungsquelle) gekocht.

Heute war ich beim Lake Louise. Eine Zimmergenossin hat mich freundlicherweise mit ihrem Auto bis zum See mitgenommen und sie hat auf dem Parkplatz spontan entschieden, mich auf meinem Hike zu begleiten. Vom Lake Louise ging es zum Lake Agnes ueber einen Berg mit Aussichtspunkt in Richtung Plain of Six Glacier und wieder zurueck zum Lake Louise. Die ganze Tour hat ca. 6 Stunden in Anspruch genommen und ich kam voellig geschafft im Hostel an. Meine neue Freundin Caroline, welche uebrigens aus dem franzoesischsprechenden Teil Kanadas kommt, ist heute Abend nach Banff weitergozogen.
Natuerlich gab es heute wieder Spaghetti zum Nachtessen, diesmal jedoch mit Pesto Sauce und nicht wie bis anhin mit Tomatensauce :-).

Dienstag, 9. Oktober 2007

Last day in Calgary

Heute ist mein letzter Tag in Calgary und ich habe diesen zum Anlass genommen wieder einmal einen Blogeintrag zu veroeffentlichen.

In der Zeit in der Ihr nichts von mir gehoert habt, ist nichts Spektakulaeres aber doch einiges passiert. Zum Beispiel habe ich zwei Footballgames besucht wobei das erste eigentlich ausverkauft war und wir riesen Glueck hatten, dass uns eine nette Dame 2 Tickets fuer je 73 CAD geschenkt hat. Wir hatten die Plaetze neben ihrem Sohn, der uns erklaert hat, dass seine Eltern andere, bessere Plaetze haetten und die Tickets nicht weiterverkauft werden duerften. Wir freuten uns ab super Plaetzen und genossen das Spiel. Die Calgary Stampeder haben sogar noch gewonnen. Beim zweiten Spiel (welches gestern 8.10.07 stattgefunden hat) haben wir uns dann im vorhinein um Tickets gekuemmert. Leider haben da die Calgary Stampeders verloren.

Des weiteren war ich noch an ein superleckeres thxgiving essen eingeladen und ich habe den Herritage Park im Sueden Calgary's besucht. Der Herritage Park ist ein Mueseumsdorf mit nachgebauten Gebaeuden aus frueheren Zeiten. Nicht zu vergessen ist natuerlich auch mein Herbstspaziergang. An einem der letzten Wochenende hatte ich ganz ploetzlich das dringende Verlangen in den Wald spazieren zu gehen und den Herbst mit all seinen Farben zu geniessen. Dies habe ich auch gemacht. Seht euch doch zu diesen letzten Aktivitaeten einfach meine Bilder an. Ich werde diese bei naechster Gelegenheit auch noch kommentieren.

http://picasaweb.google.com/corabeli03

Heute bin ich leider wahnsinnig im Vorbereitungsstress. Ich muesste noch alle Bilder auf CD,s brennen, meinen Rucksack packen, ein Paket mit meinen ueberfluessigen Sachen nach Hause schicken (leider passt nicht mehr alles in meinen Rucksack :-). Deshalb beende ich meinen Eintrag hiermit und melde mich von unterwegs wieder.
Auf gehts... auf die Reise durch Kanada.


(Bemerkung: Dieser Eintrag wurde an meinem Abreisedatum 9.10.07 verfasst konnte aber leider vor lauter Vorbereitungsstress nicht veroeffentlicht werden. Besser spaet als nie!)

Donnerstag, 13. September 2007

Goodbye Sandra

Die Woche nach Waterton war fuer mich ja nicht besonders lange. Das mag wohl zwei Gruende haben. 1. Sind wir erst am Dienstag zuruekgekommen und am Mittwoch wider zur Schule gegangen und 2. war dies die letzte Woche von Sandra.
Das bedeutet soviel wie: volles Abschiedsprogramm. So bin ich mit Sandra in dieser Woche mehr oder weniger von einem "Termin" zum anderen gehuepft, damit sie noch so viel wie moeglich erleben konnte in dieser Woche und dies nicht alleine tun musste.
Unter anderem haben wir den Calgary Tour besucht oder sind am Freitag Abend fuer einen Kurztrip nach Lethbridge in den Ausgang gefahren. Bekannte vom letzten Wochenende in Waterton, haben uns in ihr Haus eingeladen. 2 Stunden Autofahrt fuer 3 Stunden Ausgang sind in Kanada auch nichts besonderes. Auf jedenfall hat es sich sicherlich gelohnt! Wir hatten sehr viel Spass!

Nach unserer Rueckkehr in Calgary blieb noch eine einzige Nacht in Kanada mit Sandra uebrig, welche wir im Road House verbrachten. Am naegsten Tag brachte ich meine mir so liebgewonnene Freundin mit Ihren Gasteltern auf den Flughafen.

Fuer Sandra: Es haet mega gfaeget mit dir und ich wird dich sicher noed vergaesse! Froi mich dich imene Jahr ide Schwiiz wider doerfe ds gse! Bis daenndaenn.

Anschliessend legte ich einen dringend benoetigten Ruhetag ein.

Heute Abend gehts wieder einmal ab ins Whiskey's wie jeden Donnerstag.

Dienstag, 11. September 2007

Weekend in Waterton

Wie einige von euch sicher bereits bemerkt haben, habe ich schon vor einiger Zeit die Bilder von meinem letzten Ausflug nach Waterton (und Umgebung) ins Netz gestellt. Den Bericht dazu bin ich euch allerdings bis heut schuldig geblieben.
Diese "Schuld" moechte ich hiermit begleichen:

Zu Beginn moechte ich jedoch festhalten, dass 1000 der schoensten Worte nicht beschreiben koennen, wie unglaublich dieser Ausflug wirklich war. Ein simpler Ablauf des Wochenendes und die Bilder und ein wenig Vorstellungskraft muessen euch genuegen.

Wieder einmal hatten die Kanadier beschlossen ein langes Wochenende in Ihrem Kalender einzutragen und so nutzten meine "Schwiizwerwiiber" und ich diese Gelegenheit um einen Ausflug nach Waterton zu planen. Waterton liegt ganz im Sueden der Provinz Alberta und somit direkt an der Greze zur USA.

Am Freitag 31. August ging es dann also los. Wir hatten einen Mietwagen fuer 5 Tage gebucht. Zum Glueck bin ich schon 25. Diese Tatsache macht es um einiges einfacher in Kanada ein Auto zu mieten.
Unser erstes Ziel war Crowsnest, wo wir einige Bekannte von Sandra besuchten. Diese hatten vor 4 Monaten die Schweiz verlassen um in Blairmore zu leben und in Crowsnest, in der naehe des Crowsnest Mountain eine kleine Lodge zu fuehren. Schon bei der Anfahrt waren wir von der Landschaft ueberwaeltigt. Zeitweise war es absolut still im Auto, weil niemand mehr etwas sagen konnte vor lauter Staunen. Dazu dudelte immer wider unsere Weekendhymmne "Cowboy take me away" durch die Stereoanlage unseres Autos. Die Stimmung war perfekt!
Nach Ankunft in der Lodge erhielten wir von den Gastgebern ein superfeines Nachtessen welches Spagetthi in verschiedenen Variationen (je nach Wunsch der Beilage) und Salat beinhaltete. Danach machten wir mit den beiden Jungs das Gelaende ein wenig unsicher. Nach Beendigung der Wirtschaftsarbeiten fuehrten uns dann die Gastgeber zu sich nach Hause, wo wir zu 4t auf zwei schmalen Matrazen schliefen was fuer uns mehr ein lustiges Erlebnis, als irgendwie uangenehm war. Wir kamen uns vor wie frueher, als wir zu Freundinnen nach Hause eingeladen wurden und wir haben stundenlang gegiggelt und gelacht bis wir endlich voellig erschoepft einschlafen konnten.

Am Samstag ging unsere Reise bereits frueh morgens weiter. Nach einem leckeren Morgenessen machten wir uns auf in Richtung Mountainview, wo wir auf einer Ranch einen 2-Tages Trip mit Pferden gebucht hatten.
Wir konnten alle unser Glueck kaum fassen als wir auf dem Ruecken der Pferde durch die wunderbare Landschaft ritten (seht euch dazu am besten die Bilder an).
So gegen 16 Uhr kamen wir zu unserem Nachtcamp. Da allerdings noch lange nicht Zeit war um schlafen zu gehen, beschlossen wir mit den Pferden noch schnell zum naheliegenden See zu reiten und eine Kanutour mit inbegriffenem "Schwumm" zu machen.
Der Hoehepunkt dieses Ausfluges war allerdings als wir nur im Bikini und mit dem Badetuch um die Hueften zurueckritten zum Camp. Wir hatten solch einen Spass!
Nach dem kalten See war der heisse Hot Top genau das richtige. Kaum aus dem Hot Top gestiegen, gabs auch schon ein superfeines Nachtessen, nach diesem wurde noch lange zusammensassen und bis spaet in die Nacht hinein diskutierten.

Am Sonntag hiess es dann nach einem wiederum superleckeren Morgenessen; ab auf die Pferde und hoch den Berg. Wir ritten den ganzen Tag hindurch und kamen am Abend muede und erschopft bei der Ranch an.
Die Ranchbesitzer organisierten uns freundlicherweise (wir hatten ungluecklicherweise noch nichts reserviert und es haette noch schwierig werden koennen, da ja wie schon erwaehnt langes Wochenende war) noch eine Uebernachtungsmoeglichkeit. Naemlich das Bed and Breakfast "Simple the best" welches sich als richtiger Geheimtipp herausstellte. Wir hatten wie so oft dieses Wochenende unheimliches Glueck.
Am Abend besuchten wir das erste mal das kleine Staedtchen Waterton in welchem wir uns ein Nachtessen goennten und danach in den Ausgang wollten. Im "Thirsty Bear" war letzter Abend, was sehr vielverprechend klang. Als wir jedoch um ca. 22 Uhr dort eintrudelten waren wir ueberrascht, dass dort nur etwa 10 Leute waren. Ab halb 12 fuellte sich die Bar allmaelich. Die Kanadier sind schon ein "gspaessiges Ausgangsvoelklein"; gehen erst ab ca. Mitternacht in den Ausgang und 2 Stunden spaeter wieder nach Hause, weil da die Clubs schliessen. Und in dieser kurzen Zeit ist es das Ziel, moeglichst viel Alkohol in sich hinein zu schuetten und wenn moeglich ein Maennlein oder Weiblein abzuschleppen. *strange*
Anscheinend kommt es auch nicht so oft vor, dass 4 Frauen alleine in den Ausgang gehen. Nach mehreren schraegen Anmachspruechen haben wir uns dann doch mal gewundert, was denn ueberhaupt los sei. Wir danken den Aufklaerern die ueberhaupt nicht verstehen konnten das wir nur zum tanzen und Spasshaben anwesend waren und nicht auf Maennerfang waren.

Am Montag wanderten wir zu einem wunderschoenen See. Wir suchten einen etwas ruhigeren, abgelegeneren Ort und legten uns dort ans Ufer um uns von den Strapazen der letzten Nacht zu erholen. Das Wetter war herrlich und die Sonne brannte erbarmungslos auf uns nieder. So stark das ich mich nach einiger Zeit dazu entschlossen habe, eine Abkuehlung im eiskalten See zu nehmen. Diese kurze, aber intensive Erfrischung war herrlich.
Nach der Rueckkehr in Waterton bestiegen wir noch den "Bear's hump" von welchem aus man einen herrlichen Ausblick auf die 3 Taeler des "Waterton Lakes National Parks" und auf Waterton selbst hat. (siehe Bilder)



Am Dienstag (unserem Abreisetag) besuchten wir noch den "Red Rock Canyon". Schon auf der Hinfahrt sahen wir an einem weitentfernten Hang einen Baeren. Nach der Besichtungen des Canyons (der Rundgang dauerte ca. 15 min) beschlossen wir usere "Wanderung" noch ein wenig auszudehnen und zu einem nahegelegenen Wasserfall zu spazieren. Der Wasserfall war nichts spektakulaeres. Der Baer, der auf unserem Rueckweg unseren Weg kreuzte, allerdings schon. Wir standen nur ewta 20 Meter von dem Baeren entfernt, der friedlich nach Beeren suchte. Dies war ein einmaliges Erlebnis. Zufrieden traten wir die Heimreise an.


Damit dieser Bericht nicht noch laenger wird, erspare ich euch nun die Details unserer Heimreise, welche ohnehin nicht weiter speziell waren, und komme hiermit zu einem Ende.

Bis bald...

Donnerstag, 30. August 2007

Weekend in Kananaskis

Am letzten Wochenende (24.08-26.08) habe ich mit 9 Leuten unserer Schule selbststaendig einen Trip nach Kananaskis organisiert. Kananaskis besteht aus ca. 2 Haeusern, etwa 3 Hotels oder Hostel und natuerlich wunderschoenen Waeldern und Bergen.

Die ganze Woche hindurch wurde fleissig organisiert, so dass wir dann am Freitag direkt nach der Schule mit den 2 gemieteten Autos losreisen konnten. Nach laengeren administrativen Formalitaeten bei der Autovermietung (und ich meine wirklich laenger), konnte es dann auch losgehen.
Nach einer guten Stunde Autofahrt sind wir dann auch in Kananaskis angekommen und haben im Hostel eingetscheckt. Da sich die Gruppe im 2 Auto anscheinend verfahren hatte, konnten wir in der zwischenzeit Kananaskis auskundschaften, ein wenig umherkurven und einige Besorgungen fuer den naechsten Tag machen (z morge und z mittag). Bei der Auskundschaftung dieses Ortes konnten wir wunderschoene Baeume, noch mehr Baeume und noch mehr Baeume besichtigen. Das wars dann auch schon. Nein im Ernst: Die Landschaft um Kananaskis isch wirklich atemberauben, viel mehr gibt es da allerdings nicht zu sehen.
Aufgrund dieser Abgeschiedenheit, haben wir uns nach dem verspaeteten Eintreffen der zweiten Gruppe und nach einem leckeren Abendessen (Spaghetti mit Tomatensosse und viel Kaese) dazu entschlossen unsere Ausgangslust in Banff zu stillen. Gesagt getan. Nach mehrstuendigem "umehuepfe" auf der Tanzflaeche haben wir auch noch den 1-stuendigen nach Hauseweg in Angriff genommen. In Kananaskis angekommen mussten wir noch den atemberaubenden Sternenhimmel betrachten. Es ist kaum zu beschreiben wie schoen dieser war. Ich habe mich dann aber ins Zimmer verdrueckt als aus den Personen neben mir, oder besser gesagt aus ihren Silouetten, aus 2 eins wurde... (oder so aehnlich *hihi*).

Am Samstag sind wir dann alle zusammen wandern gegangen. Die 4-stuendige Tour war super und unser Ziel, ein kleiner See mitten in den Bergen war ein wirklich lohnenswertes Ziel. Aber seht euch doch die Bilder an, dann koennt ihr euch das am besten vorstellen.
Am Abend gings nach Canmore in den Ausgang. Zuerst wollten wir aber noch etwas essen, was sich aber als schier unmoeglich herausstellte, da alles besetzt war. Die Tatsache das wir zu neunt waren, machte die Situation auch nicht besser. Wir hatten aber doch noch ziemliches Glueck und konnten in einem superfeinen Restaurant essen. Wir mussten zwar ins angrenzende Pub sitzen, konnten dor jedoch von einer superfreundlichen Bedienung profitieren.
Nach Aufsplittung der Gruppe (die eine haelfte ging nach Hause, die andere nicht) ging dann die Post ab. Wir feierten in einem Pub namens Drake in, wo auch eine Liveband spielte. Wie ja bereits erwaehnt schliessen die Locations bereits um 2 Uhr. Fuer uns war jedoch da die Party noch lange nicht zu ende. Wir feierten naemlich in einem Privathaus weiter. Ein paar nette Jungs haben uns dorhin eingeladen.
Um 6 Uhr waren wir im Bett, um 9 durften wir wieder aufstehen. Juhe....


Am Sonntag aben wir einen 2-stuendigen Reitausflug unternommen, der jedoch wortwoertlich ins Wasser fiel. Es hat naemlich geregnet. Zum Glueck hatte ich eine so gute Regenjacke (Danke Mami). Nach einem superfeinen Mittagessen auf der Ranch, haben wir die Heimreise angetreten.

Nun ist es schon wider Donnerstag und morgen fahre ich fuer ein verlaengertes Wochenende nach Waterton. Begleitet werde ich von Sandra, Nadja und Isa, meinen vier "Schwiizerwiiber". Genaueres davon hoert ihr sobald ich am Mittwoch wieder zurucek in der Zivilisation bin.

Montag, 20. August 2007