In Esquel, wo wir nach mehrstündiger Fahrt auf guten Strassen, ankamen, bezogen wir unser Nachtlager für die nächsten zwei Nächte. Die Hosteria Canela ist ein mit Liebe und Hingabe geführtes Bed & Breakfast in welchem wir uns sofort zu Hause fühlten.
Miriam und ich entschlossen uns noch am selben Tag für den nächsten Tag eine River Rafting Tour zu buchen. Um 10 Uhr standen wir dann bereit. Wie angekündigt, kam das Büsslein "mas o menos" um 10 Uhr zu unserer Hosteria, genau gesagt um 10.40 Uhr. Argentinische Genauigkeit halt.
In der Zwischenzeit konnten wir unserem Vater helfen den Reifen zu wechseln. Über Nacht war dieser nämlich platt geworden. Leider wurden wir nicht ganz fertig damit, weil einige Probleme mit der Sicherheitsschraube unseres Ford Eco Sports auftauchten, so dass unser armer Vater, mit freundlicher Unterstützung eines Mitbewohners, den Reifen selbst wechseln musste.
In der Gomeria haben sie dann einen Nagel aus unserem Reifen gefischt, den wir wohl schon in Chos Malal aufgelesen hatten. Mit geflicktem Rad ging auch unser Vater seinen Weg in den Parque Nacional Alerces.
Die Bootsfahrt war mit Stufe 3 eher etwas langweilig. Die ganze Tour mit den witzigen Guides und der tollen Gruppe jedoch ein echtes Erlebnis. Bei einem Teil mit einer leichten Stromschnelle durften wir sogar das Boot verlassen und uns treiben lassen. Das war echt lustig. Andere fanden es jedoch nicht so lustig. So musste ich einer Mitschwimmerin, die mich nach einem kleinen Untertaucher mit weit aufgerissenen Augen anschaute, die Hand reichen, wo sie sich krampfhaft festhielt. Danach gings wieder ins Boot, wo wir trotz Neoprenanzug fast erfroren. Die Wasser und Lufttemperaturen waren eigentlich nicht zum Baden geeignet.
Da Morgen-, Mittag- und Nachtessen in den 150 Pesos (ca. 50 Fr.) inbegriffen waren, zogen wir uns nach Ankunft in der Hosteria, erschöpft in unsere warmen Betten zurück.
Am nächsten Tag machte uns ein netter Tourist darauf aufmerksam, dass unser Reifen "media baja" ist. Erneut suchten wir die Gomeria auf, wo ein witerer Nagel und ein Holzspiesen in unserem Pneu gefunden wurde.
Samstag, 12. Januar 2008
Auf und davon... in Richtung Süden
Neben meiner fleissigen Blogschreiberei begaben wir uns noch am selben Tag auf ein Ausfährtchen in Richtung Parque Provincial Tromen. In diesem Park konnten wir den gleichnamigen Vulkan bewundern. Es ist schon beeindruckend, wenn man an einem scheinbar harmlosen Berg die dunklen, zu Stein gewordenen Lavaströme beobachten kann. Neben vulkanischem Gestein gibt es in diesem Park auch noch eine Lagune, die die Gegend zum Leben erweckt. Bei diesem Wasserloch weiden nämlich Kühe, Pferde, Schafe, Geisslein und diverse Vogelarten schweben durch die Lüfte.
Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, denn unsere Reise ging weiter nach Villa Angostura. Es lagen ein Wasserkauf, eine kompliziertere Geschichte mit einem Benzinkanister, ein etwas, aber nicht ganz, platter Reifen (ohne Auswechseln) und ein bisschen mehr als 500 km vor uns. Die Reise führte uns durch wunderbare Landschaften bis nach San Martin de los Andes. Von da an änderte sich das Landschaftsbild und wir fuhren durch eine bergige Landschaft die mit seinen Holz- und Steinhäuschen einer Mischung aus der Schweiz und Kanada glich. Nicht umsonst heisst die Gegend um Villa Angostura/Bariloche "Die Schweiz Argentiniens".
Nach mehrstündigem äusserst holprigem und staubigem Weg, vorbei an den sieben Seen der Gegend, erreichten wir unser Ziel.
Villa Angostura ist ein hübsches Touristendörfchen, dass zur Zeit allerdings aus allen Nähten zu platzen scheint, da in Argentinien ja im Moment Ferien sind und somit Hochsaison ist. Nach Ankunft sind Miriam und ich erst einmal zum Playa um uns im kalten Nahuel Huappi See zu erfrischen. Unser Hotel "La Posada" ist wunderbar gelegen. Vom Pool und vom Esssaal aus sieht man direkt auf den See. Am Playa haben wir auch noch Bekanntschaft mit 5 pupertierenden Jugendlichen des Dorfes gemacht, die uns unbedingt zum Cumbia tanzen mitnehmen wollten. Müde von der anstrengenden Reise entschlossen wir uns jedoch dazu, nicht mitzugehen.
Am nächsten Morgen zogen mein Vater und ich erst einmal alleine los, da Miriam es dringend nötig hatte wieder einmal richtig auszuschlafen. Die Arme hatte vor den Ferien noch Prüfungen und ist völlig ausgepowert. Unser Erkundungsfährtchen führte uns ins Dorf. Am Nachmittag waren wir zu Dritt an einer Bootstour angemeldet. Diese führte uns in den Parque Nacional Los Arrayanes. Die zweite Tour durch den Wald war auch sehr schön. Vor allem wegen den speziellen Bäumen mit ihren hellen Rinden. Für meinen Geschmack allerdings, war sie ein wenig zu touristisch.
Am Abend kehrten wir nach einem feinen traditionellen Parilla-Essen mit musikalischer Unterhaltung in unsere bequemen Betten zurück.
Am nächsten Tag begaben wir uns auf die vorerst kurze Reise (70 km) nach Bariloche, wo wir einen Stopp einlegten um eine Bekannte zu treffen, Schoggi und Wasser zu kaufen und um auf dem Platz, mitten in Bariloche neben Berner Sennenhunden ein paar echte Schwiizerliedli zum Besten zu geben. Bariloche ist für seine Schokolade bekannt und obwohl diese Schokolade vorzüglich schmeckt, ist eine richtige "Schweizer Schoggi" damit nicht zu übertreffen.
Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, denn unsere Reise ging weiter nach Villa Angostura. Es lagen ein Wasserkauf, eine kompliziertere Geschichte mit einem Benzinkanister, ein etwas, aber nicht ganz, platter Reifen (ohne Auswechseln) und ein bisschen mehr als 500 km vor uns. Die Reise führte uns durch wunderbare Landschaften bis nach San Martin de los Andes. Von da an änderte sich das Landschaftsbild und wir fuhren durch eine bergige Landschaft die mit seinen Holz- und Steinhäuschen einer Mischung aus der Schweiz und Kanada glich. Nicht umsonst heisst die Gegend um Villa Angostura/Bariloche "Die Schweiz Argentiniens".
Nach mehrstündigem äusserst holprigem und staubigem Weg, vorbei an den sieben Seen der Gegend, erreichten wir unser Ziel.
Villa Angostura ist ein hübsches Touristendörfchen, dass zur Zeit allerdings aus allen Nähten zu platzen scheint, da in Argentinien ja im Moment Ferien sind und somit Hochsaison ist. Nach Ankunft sind Miriam und ich erst einmal zum Playa um uns im kalten Nahuel Huappi See zu erfrischen. Unser Hotel "La Posada" ist wunderbar gelegen. Vom Pool und vom Esssaal aus sieht man direkt auf den See. Am Playa haben wir auch noch Bekanntschaft mit 5 pupertierenden Jugendlichen des Dorfes gemacht, die uns unbedingt zum Cumbia tanzen mitnehmen wollten. Müde von der anstrengenden Reise entschlossen wir uns jedoch dazu, nicht mitzugehen.
Am nächsten Morgen zogen mein Vater und ich erst einmal alleine los, da Miriam es dringend nötig hatte wieder einmal richtig auszuschlafen. Die Arme hatte vor den Ferien noch Prüfungen und ist völlig ausgepowert. Unser Erkundungsfährtchen führte uns ins Dorf. Am Nachmittag waren wir zu Dritt an einer Bootstour angemeldet. Diese führte uns in den Parque Nacional Los Arrayanes. Die zweite Tour durch den Wald war auch sehr schön. Vor allem wegen den speziellen Bäumen mit ihren hellen Rinden. Für meinen Geschmack allerdings, war sie ein wenig zu touristisch.
Am Abend kehrten wir nach einem feinen traditionellen Parilla-Essen mit musikalischer Unterhaltung in unsere bequemen Betten zurück.
Am nächsten Tag begaben wir uns auf die vorerst kurze Reise (70 km) nach Bariloche, wo wir einen Stopp einlegten um eine Bekannte zu treffen, Schoggi und Wasser zu kaufen und um auf dem Platz, mitten in Bariloche neben Berner Sennenhunden ein paar echte Schwiizerliedli zum Besten zu geben. Bariloche ist für seine Schokolade bekannt und obwohl diese Schokolade vorzüglich schmeckt, ist eine richtige "Schweizer Schoggi" damit nicht zu übertreffen.
Freitag, 4. Januar 2008
Ein aussergewoehnlich heisser Start ins neue Jahr
Erschoepft von unserer Reise durch den Nordwesten des Landes, war mir nich mehr danach 2/3 meiner heiss geliebten Familie am Flughafen Ezeiza in Buenos Aires abzuholen. Wozu auch? Die beiden Argentinien Experten Miriam und Papi, so war ich ueberzeugt, finden den Weg auch selbst in die Capital Federal zu unserem Hotel Lion d'Or. Und siehe da, es hat geklappt. Um halb 12 Uhr treffen wir uns zum ersten Mal, nach fast einem halben Jahr, an der Reception wieder. Leider hat mein "Gschtuerm" mit dem nicht sehr Englisch erpropten Receptionisten nichts gebracht und meine hermanita musste doch tatsaechlich in ein Einzelzimmer ohne Klimaanlage auf der viel zu heissen Terasse, spaeter auch Brutkasten genannt, einziehen. Alle vier zusammen gingen wir erst einmal ins beruehmte Restaurant Biella am Recolettaplatz einen Schlummertrunk zu uns nehmen.
Am naechsten Morgen gingen wir erst einmal getrennte Wege, weil ich noch so viel Zeit wie moeglich mit Bruemmel verbringen wollte vor seiner Abreise um 7 Uhr morgens am 1. Januar. So konnte ich auch den Silvester bei der Tochter einer Bekannten meines Vaters nicht so richtig geniessen. Nach all dem Getanze, Geesse und in allen moeglichen Sprachen Rumgespraecheln, wollte ich auch nicht mehr weiter in einen Club oder eine Bar, wie es angfaenglich unsere Absicht war.
Unser Flug nach Mendoza (zum 3.) am naechsten Morgen, bot dann gluecklicherweise auch genuegend Ablenkung vom Abschied meiner "dulce compaño". Nebst relaxtem Nachmittag am Pool, einigen verspeisten Steaklein, genossen wir auch die Fuehrungen und anschliessenden Weindegustationen auf den umliegenden Bodegas. Einer unserer dreier Gruppe genoss es sogar so fest, dass, als gefragt wird: "Papi? wo hetted mer daenn mal chli Ziit zum go riite?" Die erwaehnte Person antwortet: "Ueberall!" Und nach einer kurzen Pause hinzufuegt: "Wo mer Ziit hend!"
Zum Reiten sind Miriam und ich doch noch gekommen. In Malargüe haben wir uns mit unserem schweigenden Gaucho Rinaldo auf eine 2-stuendige cabalgante durch die idyllische Landschaft rund um das kleine Oertchen begeben. Ich gebe ja zu; die Natur war atemberaubend, aber dass sie auch unserem Fuehrer die Sprache verschlaegt haetten wir sicher nicht gedacht, zumal er die Natur sowie die Sprache in und auswendig kennt. So raetselten wir eine Weile umher und fanden dann heraus, dass es zum einen Teil an seinen Kopfschmerzen lag. Wir haetten im ja ein Aspirin angeboten, haetten wir nur welches dabei gehabt. Aber tatsawechlich: die Sonne brannte selbst abends um 6 Uhr noch ziemlich stark herunter. Dafuer kuehlte es, anders als in Mendoza, in der Nacht staerker ab. Man merkt, dass es Richtung Sueden geht.
Unser vorerst suedlichstes Ziel hat uns durch spektakulaere, vulkanische Szenerien nach Chos Malal gefuehrt. Und hier sitze ich jetzt im Hotel am Computer und widme mich meinem Blog und seinen Lesern.
Bemerkung: Blogeintrag by Miriam!
mit freundlicher Unterstuetzung von Corinne :-)
Am naechsten Morgen gingen wir erst einmal getrennte Wege, weil ich noch so viel Zeit wie moeglich mit Bruemmel verbringen wollte vor seiner Abreise um 7 Uhr morgens am 1. Januar. So konnte ich auch den Silvester bei der Tochter einer Bekannten meines Vaters nicht so richtig geniessen. Nach all dem Getanze, Geesse und in allen moeglichen Sprachen Rumgespraecheln, wollte ich auch nicht mehr weiter in einen Club oder eine Bar, wie es angfaenglich unsere Absicht war.
Unser Flug nach Mendoza (zum 3.) am naechsten Morgen, bot dann gluecklicherweise auch genuegend Ablenkung vom Abschied meiner "dulce compaño". Nebst relaxtem Nachmittag am Pool, einigen verspeisten Steaklein, genossen wir auch die Fuehrungen und anschliessenden Weindegustationen auf den umliegenden Bodegas. Einer unserer dreier Gruppe genoss es sogar so fest, dass, als gefragt wird: "Papi? wo hetted mer daenn mal chli Ziit zum go riite?" Die erwaehnte Person antwortet: "Ueberall!" Und nach einer kurzen Pause hinzufuegt: "Wo mer Ziit hend!"
Zum Reiten sind Miriam und ich doch noch gekommen. In Malargüe haben wir uns mit unserem schweigenden Gaucho Rinaldo auf eine 2-stuendige cabalgante durch die idyllische Landschaft rund um das kleine Oertchen begeben. Ich gebe ja zu; die Natur war atemberaubend, aber dass sie auch unserem Fuehrer die Sprache verschlaegt haetten wir sicher nicht gedacht, zumal er die Natur sowie die Sprache in und auswendig kennt. So raetselten wir eine Weile umher und fanden dann heraus, dass es zum einen Teil an seinen Kopfschmerzen lag. Wir haetten im ja ein Aspirin angeboten, haetten wir nur welches dabei gehabt. Aber tatsawechlich: die Sonne brannte selbst abends um 6 Uhr noch ziemlich stark herunter. Dafuer kuehlte es, anders als in Mendoza, in der Nacht staerker ab. Man merkt, dass es Richtung Sueden geht.
Unser vorerst suedlichstes Ziel hat uns durch spektakulaere, vulkanische Szenerien nach Chos Malal gefuehrt. Und hier sitze ich jetzt im Hotel am Computer und widme mich meinem Blog und seinen Lesern.
Bemerkung: Blogeintrag by Miriam!
mit freundlicher Unterstuetzung von Corinne :-)
Salta - Mendoza - Buenos Aires
In der Zwischenzeit ist wieder viel passiert. In Salta sind wir drei Naechte geblieben und haben unter anderem die Stadt ausgiebig besichtigt (auch von oben), einen eintaegigen Reitausflug gemacht und den Pool haeufig genutzt.
Bei mir ist es so Brauch, dass ich in jedem Land dass ich besuche einmal einen Ruecken eines Pferdes besteige. Natuerlich musste Brumm daran glauben und mich auf diesem Ausflug begleiten, was ihm diverse Beschwerden zugebracht hat :-)
Die Weiterfahrt nach La Rioja verlief reibungslos. Im ueber 40 Grad heissen Staedtchen weilten wir fuer eine weitere Nacht. Von La Rioja aus wollten wir am naechsten Tag den Parque Ischigualasto mit dem Valle de la Luna erkunden und in San Augustin de Valle Fértil uebernachten. Leider hatte es in der Nacht zuvor so stark geregnet, dass eine Besichtigung des Parkes nicht moeglich war. Deshalb streichten wir die Uebernachtung in San Augustin de Valle Fértil und fuhren in einem Tag von La Rioja nach Uspallata (719 km). Uspallata liegt westlich von Mendoza und wir konnten von da aus wunderbar die Puenta del Inca besichtigen und bis zur chilenischen Grenze zum Doerfchen Las Cuevas fahren. Zudem entschlossen wir uns noch zu einer einstuendigen Wanderung im Parque Provincial Aconcagua, wo wir auch einen Blick auf den 6963m hohen gleichnamigen Berg werfen konnten. Der Aconcagua ist uebrigens der hoechste Berg ausserhalb des Himalayas. Auf unserer Rueckreise nach Mendoza fuhren wir ueber Villavicencio. In Villavicencio steht ein geschlossenes Hotel, dass demnaechst wieder eroeffnet werden soll. Das wird sicher ein schoenes Plaetzchen, wo man sich nach dem anstrengenden Reisen erholen kann :-). Auch gibt es im Gebiet von Villavicencio eine Quelle, von wo das meistgetrunkene Mineralwasser Argentiniens herkommt.
In Mendoza angekommen, haben wir unser Hotel bezogen und uns auf die Suche nach dem auf dem Internet heiss gepriesenen Pool gemacht. Dieser wurde um die Ecke, auf der anderen Seite, einen Block weit weg entfernt, versteckt. Noch am selben Abend brachten wir unseren "Kletternden Dreckspatz" zu AVIS zurueck. Zu unserem Erstaunen nahm AVIS unseren kleinen Liebling trotz fehlendem Chevrolet Frontzeichen und diverser Schoenheitsfehler ohne Aufkosten zurueck. Ein bisschen melancholisch war mir schon zu Mute, als ich ein letztes mal auf den Chevrolet Corsa zurueckblickte, denn mit der Abgabe des Autos rueckte auch das Ende unserer Reise immer naeher.
Am naechsten Tag gings noch mit dem Velo durch den riesigen Park von Mendoza. Am Abend hiess es dann jedoch: Bus besteigen und zurueck nach Buenos Aires.
Bei mir ist es so Brauch, dass ich in jedem Land dass ich besuche einmal einen Ruecken eines Pferdes besteige. Natuerlich musste Brumm daran glauben und mich auf diesem Ausflug begleiten, was ihm diverse Beschwerden zugebracht hat :-)
Die Weiterfahrt nach La Rioja verlief reibungslos. Im ueber 40 Grad heissen Staedtchen weilten wir fuer eine weitere Nacht. Von La Rioja aus wollten wir am naechsten Tag den Parque Ischigualasto mit dem Valle de la Luna erkunden und in San Augustin de Valle Fértil uebernachten. Leider hatte es in der Nacht zuvor so stark geregnet, dass eine Besichtigung des Parkes nicht moeglich war. Deshalb streichten wir die Uebernachtung in San Augustin de Valle Fértil und fuhren in einem Tag von La Rioja nach Uspallata (719 km). Uspallata liegt westlich von Mendoza und wir konnten von da aus wunderbar die Puenta del Inca besichtigen und bis zur chilenischen Grenze zum Doerfchen Las Cuevas fahren. Zudem entschlossen wir uns noch zu einer einstuendigen Wanderung im Parque Provincial Aconcagua, wo wir auch einen Blick auf den 6963m hohen gleichnamigen Berg werfen konnten. Der Aconcagua ist uebrigens der hoechste Berg ausserhalb des Himalayas. Auf unserer Rueckreise nach Mendoza fuhren wir ueber Villavicencio. In Villavicencio steht ein geschlossenes Hotel, dass demnaechst wieder eroeffnet werden soll. Das wird sicher ein schoenes Plaetzchen, wo man sich nach dem anstrengenden Reisen erholen kann :-). Auch gibt es im Gebiet von Villavicencio eine Quelle, von wo das meistgetrunkene Mineralwasser Argentiniens herkommt.
In Mendoza angekommen, haben wir unser Hotel bezogen und uns auf die Suche nach dem auf dem Internet heiss gepriesenen Pool gemacht. Dieser wurde um die Ecke, auf der anderen Seite, einen Block weit weg entfernt, versteckt. Noch am selben Abend brachten wir unseren "Kletternden Dreckspatz" zu AVIS zurueck. Zu unserem Erstaunen nahm AVIS unseren kleinen Liebling trotz fehlendem Chevrolet Frontzeichen und diverser Schoenheitsfehler ohne Aufkosten zurueck. Ein bisschen melancholisch war mir schon zu Mute, als ich ein letztes mal auf den Chevrolet Corsa zurueckblickte, denn mit der Abgabe des Autos rueckte auch das Ende unserer Reise immer naeher.
Am naechsten Tag gings noch mit dem Velo durch den riesigen Park von Mendoza. Am Abend hiess es dann jedoch: Bus besteigen und zurueck nach Buenos Aires.
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Das Abenteuer geht weiter...
Am nächsten Tag freuten wir uns au eine etwas einfachere Rute. Doch es sollte alles anders kommen.Zuerst fuhren wir von San Antonio de los Cobres in Richtung Westen um uns das Viadukt La Polvorilla, welches zu den grössten der Welt zählt anzuschauen. Bis 2005 schlich der Tren de las Nubes http://de.wikipedia.org/wiki/Tren_a_las_Nubes über das heute baufällige Viadukt.Nach ca. 1h waren wir zurück in San Antonio de los Cobres und unsere Reise führte weiter über die ungeteerte, aber angenehme Ruta 40, vorbei an riesigen Salzseen bis hin nach Purmamarca, einem sehr herzigen, etwas touristischen Dörfchen im Gebiet Quebrada de Humahuarca, welches von der UNESCO geschützt wurde. Von da an gings ein Stückchen auf geteerter Strasse weiter.
54km vor Iruya unserem Zielort, zweigte erneut eine Kiesstrasse ab, welche uns ins abgelegene Bergdörfchen bringen sollte. Nach gut 50m trafen wir jedoch auf unser erstes Hindernis; ein Bächlein kreuzte die Strasse, welches eine tiefe Rille in den Weg gefressen hatte. Mit einigen unangenehmen Unterbodengeräuschen schaffte es unser "Kletternder Dreckspatz" das Hindernis zu überwinden. Frohen Mutes fuhren wir weiter, bis plötzlich die Strasse in einem Fluss verschwand. Zur Sicherheit fragten wir noch ein paar Einheimische nach dem Weg nach Iruya. Alle zeigten uns jedoch den Weg durch den Fluss. Wacker stapfte ich mit meinen Flip Flops durch das Flüsschen um die Wassertiefe abzumessen und die geeignetste Stelle für unseren Corsa zu finde, um das Flüsschen zu überqueren. Nach diesem Manöver fanden wir uns auf einer Strasse wieder, die leider vom Wasser weggerissen worden war und somit nur noch aus Spuren vorherfahrender, allradbetriebener Fahrzeuge und Steinsbrocken bestand. Was nun? Umdrehen? Das reservierte Zimmer in Iruya bewog uns zur Weiterfahrt. Wir bastelten Brückchen aus Steinen und arbeiteten uns Meter für Meter durch das Geröllfeld. Zwischenhzeitlich dachten wir wider ans umdrehen. Doch alles was wir mühsam geschafft hatten, hätten wir wider zurück gemusst. So hiess es vorwärts, vorwärts, vorwärts. Einmal durch das schlimmste Stück hindurch, sah die Strasse ganz in Ordnung aus. Leider blieb das ganz und gar nicht so und wir kreuzten noch mehrere schwirig passierbare Weg - Bach - Kreuzugen.Nach 2.5 h mühsamster Arbeit kamen wir in Iruya an. Nach diesem Erlebnis hat unser Corsa wohl auch den neuen Übernahmen "Kletternde Dreckwasserratte" verdient :-).
Das reservierte Hostal war die Mühe wert und wir genossen zwei erholsame Nächte in Iruya und liessen und als fast einzige Gäste vom 3-köpfigen Hotel-Team verwöhnen. Das Essen war wieder einmal hervorragend. Etwas speziell war der Gepäckträger, der sich kurze Zeit später als Receptionist und noch später als Kellner entpuppte :-).
Am übernächsten Tag führte unsere Reise uns weiter, die Strasse wieder zurück und bis nach Salta. Wir waren gespannt, was uns auf der Rückreise erwarten würde. Was wir da jedoch antrafen, war harmlos im Vergleich zur Hinreise. Die Strasse war bereits präpariert und ausgebessert worden und wir kamen ohne Probleme zurück auf die geteerte Strasse. Kurz vor unserer Anreise nach Iruya, muss es wohl heftig geregnet und gestürmt haben und die ganze Strasse wurde dadurch zerstört. Ja, so kann es gehen...
Die Weiterfahrt nach Salta verlief reibungslos. Urplötzlich änderte sich das landschaftliche Bild von felsigem Gebirge zu grün hügeligem Gelände.Nun sind wir für drei Nächte in Salta und wir haben uns ein Hotel mit Pool, Sauna und Internet ausgesucht und ich kann meine neuen Einträge sogar veröffentlichen.Und jetzt... geht's ab in den Pool...
54km vor Iruya unserem Zielort, zweigte erneut eine Kiesstrasse ab, welche uns ins abgelegene Bergdörfchen bringen sollte. Nach gut 50m trafen wir jedoch auf unser erstes Hindernis; ein Bächlein kreuzte die Strasse, welches eine tiefe Rille in den Weg gefressen hatte. Mit einigen unangenehmen Unterbodengeräuschen schaffte es unser "Kletternder Dreckspatz" das Hindernis zu überwinden. Frohen Mutes fuhren wir weiter, bis plötzlich die Strasse in einem Fluss verschwand. Zur Sicherheit fragten wir noch ein paar Einheimische nach dem Weg nach Iruya. Alle zeigten uns jedoch den Weg durch den Fluss. Wacker stapfte ich mit meinen Flip Flops durch das Flüsschen um die Wassertiefe abzumessen und die geeignetste Stelle für unseren Corsa zu finde, um das Flüsschen zu überqueren. Nach diesem Manöver fanden wir uns auf einer Strasse wieder, die leider vom Wasser weggerissen worden war und somit nur noch aus Spuren vorherfahrender, allradbetriebener Fahrzeuge und Steinsbrocken bestand. Was nun? Umdrehen? Das reservierte Zimmer in Iruya bewog uns zur Weiterfahrt. Wir bastelten Brückchen aus Steinen und arbeiteten uns Meter für Meter durch das Geröllfeld. Zwischenhzeitlich dachten wir wider ans umdrehen. Doch alles was wir mühsam geschafft hatten, hätten wir wider zurück gemusst. So hiess es vorwärts, vorwärts, vorwärts. Einmal durch das schlimmste Stück hindurch, sah die Strasse ganz in Ordnung aus. Leider blieb das ganz und gar nicht so und wir kreuzten noch mehrere schwirig passierbare Weg - Bach - Kreuzugen.Nach 2.5 h mühsamster Arbeit kamen wir in Iruya an. Nach diesem Erlebnis hat unser Corsa wohl auch den neuen Übernahmen "Kletternde Dreckwasserratte" verdient :-).
Das reservierte Hostal war die Mühe wert und wir genossen zwei erholsame Nächte in Iruya und liessen und als fast einzige Gäste vom 3-köpfigen Hotel-Team verwöhnen. Das Essen war wieder einmal hervorragend. Etwas speziell war der Gepäckträger, der sich kurze Zeit später als Receptionist und noch später als Kellner entpuppte :-).
Am übernächsten Tag führte unsere Reise uns weiter, die Strasse wieder zurück und bis nach Salta. Wir waren gespannt, was uns auf der Rückreise erwarten würde. Was wir da jedoch antrafen, war harmlos im Vergleich zur Hinreise. Die Strasse war bereits präpariert und ausgebessert worden und wir kamen ohne Probleme zurück auf die geteerte Strasse. Kurz vor unserer Anreise nach Iruya, muss es wohl heftig geregnet und gestürmt haben und die ganze Strasse wurde dadurch zerstört. Ja, so kann es gehen...
Die Weiterfahrt nach Salta verlief reibungslos. Urplötzlich änderte sich das landschaftliche Bild von felsigem Gebirge zu grün hügeligem Gelände.Nun sind wir für drei Nächte in Salta und wir haben uns ein Hotel mit Pool, Sauna und Internet ausgesucht und ich kann meine neuen Einträge sogar veröffentlichen.Und jetzt... geht's ab in den Pool...
1700 - 4895 - 3700 m.ü.M.
Meinem erneuten, eng auf den letzten folgenden Eintrag, liegt ein ereignisreicher Tag zu Grunde.
Nach längerem grübeln, ob die Wetterverhältnisse es zulassen die Ruta 40 von Cafayate (1700m.ü.M.) nach San Antonio de los Cobres zu befahren, entschlossen wir uns dazu das Abenteuer zu wagen. Wir wussten da allerdings noch nicht, was uns alles erwarten würde. Schon etwas spät, nämlich um 10.15 Uhr bestiegen wir unseren Chevrolet Corsa und verliessen Cafayate auf der Ruta 40 in Richtung Cachi. Zuerst verlief alles wie am Schnürchen und wir kamen zügig voran. Die Fahrt glich eher einer Rally am Steuer sass Rallymeister Brumm. Wir überwanden grössere Steinsbrocken, Strassenabschnitte die überflutet waren und sogar ein Sumpfloch. Leider war zur Zeit der Sumpflochüberquerung das Fenster ein wenig offen und unser Corsa hat seinen neuen Namen "Kletternder Dreckspatz" nicht nur von aussen, sonder auch von innen verdient. Nach einer erneuten Haarnadelkurve bemerkten wir plötzlich, dass unser rechtes Hinterrad einen Platten hatte. So hiess es halt anhalten und Reifen wechseln... und weiter gings...Nach weiteren spannenden Kurven, die in ein landschaftliches Wunderwerk eingebettet waren, bemerkten wir auch noch, dass etwas aus unserem Auto tropfte. Nun hiess es aber möglichst vorsichtig nach Cachi zu kommen, wo wir das Autotropfproblem (es war die AC, die wir unabsichtlich angestellt hatten) und das platter Ersatzreifenproblem lösen konnten.
Beim Mittagessen entschlossn wir uns der Ruta 40 bis nach San Antonio de los Cobres zu folgen. Dieser Entschluss entstand sicher auch aus der Tatsache, dass wir die Strecke troz Reifenpanne, in kürzerer Zeit als vom Touristeninfocenter vorgegeben, nämlich in 3.5 anstatt in 5h, bewältigen konnten.
Schon von Beginn an spürten wir jedoch, dass diese Strecke ein wenig anspruchsvoller werden würde. Die Strasse war in einem schlechteren Zustand und Dörfer waren immer spärlicher gesäht, bis es irgendwann gar keine mehr hatte. Von da an gings immer weiter Bergauf. Schon lange hatten wir den Überblick verloren, wo auf der Strecke wir genau waren, geschweige denn wie weit hinauf es noch gehen würde. Das Auto wurde immer schwächer da die Luft dünner und dünner wurde. Die Landschaft änderte sich von begrühntem Tal, wunderschönen Felsformationen bis hin zu mystischer fast auserirdischer Hügellandschaft.Endlich, nach schier unaufhörlich erscheinbarer Zeit, erreichten wir den Pass und staunten nicht schlecht, dass wir uns auf 4895m.ü.M. befanden.
Schon fast euphorisch nahmen wir die Bergabfahrt in Angriff. Die Strasse war dort auch wieder in einem besseren Zustand und brachte uns sicher zu dem auf 3700 m.ü.M. liegenden San Antonio de los Cobres. Kurz vor dem eindunkeln erreichten wir das kleine Dörfchen, das wohl eher einer Mondstation, als einem Bergdoerfchen gleicht.Die Hosteria de las Nubes entpuppte sich zu unserer Überraschung als echter Glücksfall. Die Zimmer waren sehr schön und stilvoll und das Nachtessen war einfach nur köstlich!
Nach längerem grübeln, ob die Wetterverhältnisse es zulassen die Ruta 40 von Cafayate (1700m.ü.M.) nach San Antonio de los Cobres zu befahren, entschlossen wir uns dazu das Abenteuer zu wagen. Wir wussten da allerdings noch nicht, was uns alles erwarten würde. Schon etwas spät, nämlich um 10.15 Uhr bestiegen wir unseren Chevrolet Corsa und verliessen Cafayate auf der Ruta 40 in Richtung Cachi. Zuerst verlief alles wie am Schnürchen und wir kamen zügig voran. Die Fahrt glich eher einer Rally am Steuer sass Rallymeister Brumm. Wir überwanden grössere Steinsbrocken, Strassenabschnitte die überflutet waren und sogar ein Sumpfloch. Leider war zur Zeit der Sumpflochüberquerung das Fenster ein wenig offen und unser Corsa hat seinen neuen Namen "Kletternder Dreckspatz" nicht nur von aussen, sonder auch von innen verdient. Nach einer erneuten Haarnadelkurve bemerkten wir plötzlich, dass unser rechtes Hinterrad einen Platten hatte. So hiess es halt anhalten und Reifen wechseln... und weiter gings...Nach weiteren spannenden Kurven, die in ein landschaftliches Wunderwerk eingebettet waren, bemerkten wir auch noch, dass etwas aus unserem Auto tropfte. Nun hiess es aber möglichst vorsichtig nach Cachi zu kommen, wo wir das Autotropfproblem (es war die AC, die wir unabsichtlich angestellt hatten) und das platter Ersatzreifenproblem lösen konnten.
Beim Mittagessen entschlossn wir uns der Ruta 40 bis nach San Antonio de los Cobres zu folgen. Dieser Entschluss entstand sicher auch aus der Tatsache, dass wir die Strecke troz Reifenpanne, in kürzerer Zeit als vom Touristeninfocenter vorgegeben, nämlich in 3.5 anstatt in 5h, bewältigen konnten.
Schon von Beginn an spürten wir jedoch, dass diese Strecke ein wenig anspruchsvoller werden würde. Die Strasse war in einem schlechteren Zustand und Dörfer waren immer spärlicher gesäht, bis es irgendwann gar keine mehr hatte. Von da an gings immer weiter Bergauf. Schon lange hatten wir den Überblick verloren, wo auf der Strecke wir genau waren, geschweige denn wie weit hinauf es noch gehen würde. Das Auto wurde immer schwächer da die Luft dünner und dünner wurde. Die Landschaft änderte sich von begrühntem Tal, wunderschönen Felsformationen bis hin zu mystischer fast auserirdischer Hügellandschaft.Endlich, nach schier unaufhörlich erscheinbarer Zeit, erreichten wir den Pass und staunten nicht schlecht, dass wir uns auf 4895m.ü.M. befanden.
Schon fast euphorisch nahmen wir die Bergabfahrt in Angriff. Die Strasse war dort auch wieder in einem besseren Zustand und brachte uns sicher zu dem auf 3700 m.ü.M. liegenden San Antonio de los Cobres. Kurz vor dem eindunkeln erreichten wir das kleine Dörfchen, das wohl eher einer Mondstation, als einem Bergdoerfchen gleicht.Die Hosteria de las Nubes entpuppte sich zu unserer Überraschung als echter Glücksfall. Die Zimmer waren sehr schön und stilvoll und das Nachtessen war einfach nur köstlich!
Samstag, 15. Dezember 2007
In den argentinischen Anden
Nach längerem Päuschen :-) berichte ich euch wieder einmal von meinen Reiseerlebnissen.Am 2. Dezember konnte ich endlich meinen langersehnten Besucher vom Flughafen abholen, welcher mich den ganzen Dezember hindurch begleiten wird.Mit Dominik (auch vielen bekannt als Brumm) habe ich zuerst eine wunderschöne Woche in Buenos Aires verbracht und ihm die Stadt ein wenig weniger fremd gemacht.In der selben Woche sind wir auch noch mit dem Buquebus nach Colonia, einem herzigen Dörfchen etwa eine Stunde von Buenos Aires in Uruguay, gefahren. Für nähere Berichte dieser ersten Woche schaut doch unter www.dominik.brumm.ch, dem Blog von Brumm.Leider wurde mir der Zugang zum Läptöbi bösartig verweigert, was auch erklärt, warum auf seinem Blog Berichte sind und auf meinem nicht. :-)
Am 7.12. ging unsere Reise richtig los. Und zwar fuhren wir mit dem komfortablen Nachtbus in 12h nach Mendoza. Unsere Sitze konnten ganz zu Betten umgewandelt werden und es gab sogar etwas zu essen und Champagner. Zwei Tage nach Ankunft, am 10.12., nahmen wir unser Mietauto entgegen, einen Chevrolet Corsa, mit welchem wir Argentinien unsicher machen.
Von Mendoza sind wir nach San Juan (160km) gefahren. Am nächsten Tag gings weiter nach Villa Union (300km). Dort haben wir für $200 in einem schönen Hotel mit Pool übernachtet, welches wir über die Internetseite Ruta0.com ausfindig gemacht haben. Gibt man die gewünschte Strecke bei Ruta0 ein, z.B. San Juan - Villa Union, rechnet es die Kilometer aus und wie lange man dafür braucht. Dies ist sehr praktisch, da in Argentinien noch viele Strassen ungeteert sind und diese doch einige Zeit mehr in Anspruch nehmen, dies gilt jedoch nur für "normale" Touristen.So war die Strecke vom nächsten Tag Villa Union - Chilecito, welche 120km ungeteerte Strasse beinhaltet, mit 4h angegeben. Unser Corsa schaffte diese jedoch in 2.5h. Bevor wir die Strecke in Angriff nahmen, besuchten wir noch den Parque nacional Talampaya (tala = Baum / ampa = Fluss / aya = trocken, in Quechua) welcher uns mit seinen eindrücklichen Felsformationen beeindruckte.
In Chilecito, welches mit 42250 Einwohnern die zweitgrösste Stadt der Provinz La Rioja ist, wurden wir von einer sehr freundlichen Touristen Info Mitarbeiterin mit Informationen überflutet und konnten so auch noch die nächste Übernachtungsmöglichkeit ausfindig machen. Antigua hiess die gemütliche Hosteria etwas ausserhalb des Zentrums. Im Preis von $120 (ca. Fr. 40) waren ein Doppelzimmer, Frühstück und ein grossen Grundstück mti kleinem Pool inbegriffen. Desweiteren habe wir in Chilecito jede nur erdenkliche Touristenattraktion (wie den Cristo oder Ruinen einer alten Mine) betrachtet.
Von Chilecito gings ins 250km entfernte Fiambala. Da wir schon um 11 Uhr dort ankamen, entschlossen wir uns kurzerhand die Strecke bis zum San Francisco Pass (hin & zurück ca. 400km) noch am selben Tag abzufahren. Auf 4000 m.ü.M., an der Grenze zu Chile, haben wir wieder kehrt gemacht. Alles was ich dazu sagen kann: Atemberaubend! Unterwegs haben wir auch die 1000km Grenze überschritten.Von Fiambala gings 460km über Schotterstrassen bis nach Cafayate wo wir uns spontan, auch wegen dem schönen Dörfchen und dem noch schöneren Hotel, entschlossen haben eine Nacht länger zu bleiben und uns ein wenig zu erholen bevors auf die richtig anstrengenden Strassen geht. Mitlerweilen haben wir die 2000km Grenze ueberschritten und schauen gespannt den naechsten 1000 entgegen.
Am 7.12. ging unsere Reise richtig los. Und zwar fuhren wir mit dem komfortablen Nachtbus in 12h nach Mendoza. Unsere Sitze konnten ganz zu Betten umgewandelt werden und es gab sogar etwas zu essen und Champagner. Zwei Tage nach Ankunft, am 10.12., nahmen wir unser Mietauto entgegen, einen Chevrolet Corsa, mit welchem wir Argentinien unsicher machen.
Von Mendoza sind wir nach San Juan (160km) gefahren. Am nächsten Tag gings weiter nach Villa Union (300km). Dort haben wir für $200 in einem schönen Hotel mit Pool übernachtet, welches wir über die Internetseite Ruta0.com ausfindig gemacht haben. Gibt man die gewünschte Strecke bei Ruta0 ein, z.B. San Juan - Villa Union, rechnet es die Kilometer aus und wie lange man dafür braucht. Dies ist sehr praktisch, da in Argentinien noch viele Strassen ungeteert sind und diese doch einige Zeit mehr in Anspruch nehmen, dies gilt jedoch nur für "normale" Touristen.So war die Strecke vom nächsten Tag Villa Union - Chilecito, welche 120km ungeteerte Strasse beinhaltet, mit 4h angegeben. Unser Corsa schaffte diese jedoch in 2.5h. Bevor wir die Strecke in Angriff nahmen, besuchten wir noch den Parque nacional Talampaya (tala = Baum / ampa = Fluss / aya = trocken, in Quechua) welcher uns mit seinen eindrücklichen Felsformationen beeindruckte.
In Chilecito, welches mit 42250 Einwohnern die zweitgrösste Stadt der Provinz La Rioja ist, wurden wir von einer sehr freundlichen Touristen Info Mitarbeiterin mit Informationen überflutet und konnten so auch noch die nächste Übernachtungsmöglichkeit ausfindig machen. Antigua hiess die gemütliche Hosteria etwas ausserhalb des Zentrums. Im Preis von $120 (ca. Fr. 40) waren ein Doppelzimmer, Frühstück und ein grossen Grundstück mti kleinem Pool inbegriffen. Desweiteren habe wir in Chilecito jede nur erdenkliche Touristenattraktion (wie den Cristo oder Ruinen einer alten Mine) betrachtet.
Von Chilecito gings ins 250km entfernte Fiambala. Da wir schon um 11 Uhr dort ankamen, entschlossen wir uns kurzerhand die Strecke bis zum San Francisco Pass (hin & zurück ca. 400km) noch am selben Tag abzufahren. Auf 4000 m.ü.M., an der Grenze zu Chile, haben wir wieder kehrt gemacht. Alles was ich dazu sagen kann: Atemberaubend! Unterwegs haben wir auch die 1000km Grenze überschritten.Von Fiambala gings 460km über Schotterstrassen bis nach Cafayate wo wir uns spontan, auch wegen dem schönen Dörfchen und dem noch schöneren Hotel, entschlossen haben eine Nacht länger zu bleiben und uns ein wenig zu erholen bevors auf die richtig anstrengenden Strassen geht. Mitlerweilen haben wir die 2000km Grenze ueberschritten und schauen gespannt den naechsten 1000 entgegen.
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